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Einträge der Kategorie: Aktueller Newsletter
Kleines Angebote-ABC
Für alle, die Angebote schreiben oder erhalten
A wie Aussagekraft
Ein Angebot liefert nicht nur Antworten auf die Frage "Was kostet das"? Der Empfänger erfährt stets auch etwas über die Denk- und Arbeitsweise des Anbieters:
Wie detailliert ist das Angebot? Sind diese Details für den Kunden interessant?
Wird auf Vorgespräche und individuelle Wünsche eingegangen?
Ist das Angebot eher technisch oder emotional?
Spielen rechtliche Vorgaben oder Haftungsausschlüsse eine große Rolle?
Ganz gleich, ob Sie ein Angebot schreiben oder erhalten: Überlegen Sie genau, welche Punkte Ihnen besonders wichtig sind, und suchen Sie im Angebot gezielt nach direkten oder indirekten Hinweisen, die Ihnen Antworten darauf liefern. Ändern Sie ggf. Ihr Angebot oder fordern Sie als Interessent zusätzliche Informationen vom Anbieter.
Zum Beitrag: B wie Betreffzeile >>>
Kleines Angebote-ABC, Teil 2
B wie Betreffzeile
Der Empfänger erwartet Ihr Angebot: Er (oder sie) wird den Text deshalb überfliegen und schon dabei nach Antworten suchen.
In dieser Phase nimmt der Empfänger die Betreffzeile, die Preise, Hervorhebungen wie Fettdruck und, wenn vorhanden, die Unterschrift wahr.
Viele Betreffzeilen liefern dem Empfänger jedoch keine neuen Informationen und sind für den Leser deshalb enttäuschend:
Angebot
Angebot Nr. xxxxx
Angebot Badezimmerrenovierung
Badezimmerrenovierung
Wirkungsvoller sind Betreffzeilen, die dem Empfänger Antworten liefern, Versprechen geben (die eingehalten werden können) oder neugierig machen:
Alles aus einer Hand
Schnell und günstig: Firma xy
Warum Sie bei uns richtig sind
Zum nächsten Beitrag: C wie Chronologie >>>
Kleines Angebote-ABC, Teil 3
C wie Chronologie
Der Kern jedes Angebots sind Antworten auf die Frage: "Was wird angeboten und zu welchem Preis?". Doch oft sind Angebote und Preise verschiedener Anbieter sehr ähnlich - den Unterschied machen dann die Zusatz-Informationen im Angebot.
Welche zusätzlichen Infos sind für den Kunden interessant? Dabei hilft ein Blick auf die verschiedenen Phasen eines Auftrags:
1. Die Kundenanfrage
Fassen Sie auf der ersten Seite mit wenigen Worten zusammen, was der Kunde sich wünscht und worauf er besonderen Wert legt.
Der Kunde wird sich beim Lesen sofort abgeholt und verstanden fühlen.
2. Der Anbieter
Stellen Sie sich und Ihr Unternehmen kurz vor - auch wenn Sie den Kunden durch ein Vorgespräch bereits kennengelernt haben! Seit wann ist Ihr Unternehmen auf dem Markt, welche Erfahrung bringen Sie mit und was ist Ihr Erfolgsrezept? Fügen Sie eventuell O-Töne von zufriedenen Kunden ein. Nennen Sie den Ansprechpartner in Ihrem Haus mit allen Kontaktdaten.
Der Kunde wird sich danach sicherer fühlen und das Angebot wohlwollender prüfen.
3. Die Angebotserstellung
Ein Angebot zu erstellen ist meist aufwändig und kostet viel Zeit. Wenn Ihr Angebot sehr individuell ist und bereits Ideen für die Umsetzung beinhaltet, können Sie auch den Posten "Angebotserstellung" aufführen. Berechnen Sie diesen mit Kosten von 0,00 Euro, wird Ihrem Kunden dadurch bewusst, was Sie bereits geleistet haben.
4. Die Umsetzung
Der Satz "Wir sichern Ihnen schon jetzt eine ordnungsgemäße Umsetzung zu" reißt keinen Kunden mehr vom Hocker! Besser, Sie beschreiben einige Punkte genauer: Wie Sie sich auf die Umsetzung vorbereiten, welche Alternativen möglich sind oder wie Sie Schwierigkeiten lösen werden.
Wer bereits im Angebot Antworten auf diese Fragen liefert, schafft Vertrauen beim Kunden.
5. Die Rechnung
Bieten Sie Ihren Kunden mindestens 2 % Skonto bei Zahlung innerhalb von 30 Tagen an. Dieser Rabatt kann schon den Ausschlag geben.
6. Spätere Aufträge / Weitere Zusammenarbeit
Locken Sie den Interessenten mit weiteren Rabatten: Zum Beispiel mit einem 2 % Kundentreue-Rabatt bei Folgeaufträgen.
Möchten Sie mehr zum Thema "Angebote" wissen? Der nächste Beitrag "D wie Digital oder auf Papier" wird am 08.06. auf Textwende-intern veröffentlicht >>>





