Kurz und prägnant - so wünschen wir uns E-Mails. Doch besonders in der internen Kommunikation wird dabei oft vergessen, dass der Empfänger neben Informationen auch Wertschätzung sucht.
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Kurz vor Weihnachten an der Supermarktkasse: Ich bin zu langsam und das Obst, die Wurst und Joghurts der nächsten Kundin vermischen sich auf dem Band mit meinen Einkäufen. Ich entschuldige mich. Die Dame sagt: "Nur keine Hektik". Sicher gut gemeint, doch solche Äußerungen sind alles andere als motivierend.
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Bei Textwende-intern können unser Mitglieder Fragen zu Rechtschreibung, Grammatik oder zum Schreibstil stellen - unsere Antworten lassen nicht lange auf sich warten. Die folgende Frage wurde vor kurzem eingestellt - sie wird uns übrigens auch oft in Seminaren gestellt: Wird nach einem Doppelpunkt groß oder kleingeschrieben?
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Viele Redewendungen lassen sich gut in E-Mails einbinden: Sie sind lebendig und bildhaft. Doch Vorsicht - so manche Redewendung wird in der Umgangssprache falsch verwendet. So brennt etwas zum Beispiel "auf" und nicht "unter" den Nägeln.
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Ein Leser ist viel "empfindlicher" als ein Zuhörer: Ihm fehlen Mimik und Tonlage des Senders, um dessen Aussage einordnen zu können. Auch eine direkte Reaktion ist nicht möglich.
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Gar mancher Schwierigkeit entweicht man durch das hübsche Wort "vielleicht". Wilhelm Busch. Bei unangenehmen Themen ist das Wörtchen tatsächlich hilfreich. Hier einige Beispiele:
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Ich liebe Redewendungen: Sie sind kurz und prägnant und in der Geschäftskorrespondenz ein wirklicher Hingucker. So ersetze ich zum Beispiel gerne die Floskel "Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung" durch: Bitte rufen Sie uns an, wenn Sie Fragen haben. Wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.
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