Kurz vor Weihnachten an der Supermarktkasse: Ich bin zu langsam und das Obst, die Wurst und Joghurts der nächsten Kundin vermischen sich auf dem Band mit meinen Einkäufen. Ich entschuldige mich. Die Dame sagt: "Nur keine Hektik". Sicher gut gemeint, doch solche Äußerungen sind alles andere als motivierend.
Manchmal ist weniger mehr! Das wird auch in Lessings Fabel vom schönen Bogen deutlich.
Beim Schreibtischaufräumen habe ich einen vergilbten Zeitungsartikel gefunden, den ich vor mehr als 20 Jahren ausgeschnitten habe. In welcher Zeitung er damals stand, weiß ich nicht mehr. Als Autor wird Friedrich Silber genannt:
Die Wochenzeitschrift die "Zeit" berichtet in einem Artikel über die BEFA, der deutschen Bestatter-Messe in Düsseldorf:
Der Bundesverband deutscher Bestatter beweist Sinn für große Zusammenhänge, insofern er das Treffen am Himmelfahrtstag im Rheinland beginnen lässt. Ausgestattet mit der rheinischen Weisheit "Wat fott es, es fott", ist ein Bummel zwischen Särgen und Urnen machbar.
Ob typische Formulierungen wie "Bezug nehmend auf" oder "wie mit Ihnen besprochen" den Kunden ärgern, erfährt man in der Regel nicht. Schade eigentlich - wie diese kleine Geschichte zum Schmunzeln zeigt.
"Ein Mann sitzt im Nichtraucherabteil und raucht. Da kommt der Schaffner, zeigt auf das Schild und raunzt ihn an: "Können Sie nicht lesen? Was steht denn da auf dem Schild?" Der Reisende entgegnet: "Rauchen verboten"" Darauf der Schaffner: "Na sehn Sie. Und was machen Sie?" Der Reisende: ""Es heißt aber nicht "strengstens".
Aus: Anekdoten, Geschichten, Metaphern für Führungskräfte, Haufe Verlag