In deutschen Geschäftsbriefen und E-Mails wird „Bezug genommen“, etwas „in die Anlage“ gelegt, „in Kenntnis gesetzt“ und „zur Verfügung gestanden“ und das alles meist „wie bereits besprochen“. Ein Plädoyer für bessere Briefe.
In einem Interview auf ZEIT ONLINE empfiehlt der Rhetorikexperte Thilo Baum, in E-Mails statt "Ich sende Ihnen ..." besser "Sie erhalten ..." zu schreiben. Textwende erhebt Einspruch.
In informellen E-Mails können Smileys dem Leser viel Sicherheit geben. Denn sie sind ein guter Ersatz für Mimik und Tonlage. Nach einer kritischen oder negativen Nachricht kann der Smiley dem Leser Trost spenden:
= Kopf hoch!
= Ist nicht so gemeint.
Wie begeistere ich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das interne Weiterbildungsangebot? Oft ist die Einladung potentieller Teilnehmer viel zu trocken und langweilig. Textwende bietet Personalreferenten einen Mustertext für die Einladung per E-Mail.
Ein Leser ist viel "empfindlicher" als ein Zuhörer: Ihm fehlen Mimik und Tonlage des Senders, um dessen Aussage einordnen zu können. Auch eine direkte Reaktion ist nicht möglich.
Matej fragt: Könnt Ihr mir ein paar Tipps geben, wie man auf verschiedene Art und Weise nach dem Befinden des Ansprechpartners fragt. z.B.: Hallo Herr…, ich hoffe es geht Ihnen gut…..
Wie wäre es mit einer Redewendungen ...
Sie machen über die Jahreswende Urlaub? Unser Tipp für den Autoresponder-Text: Vermeiden Sie langweilige Floskeln wie "Unser Büro bleibt vom ... bis .. geschlossen". Formulieren Sie aber auch nicht zu blumig! Kurz und verbindlich, frisch und freundlich. Das ist die Devise.
Menschen lesen - unbewusst- auch zwischen den Zeilen. Es macht einen großen Unterschied, ob Sie schreiben:
Ihre Unterlagen sind ok.
Ihre Unterlagen sind hilfreich.
Warum schreiben Sie E-Mails? Vermutlich, weil Sie eine Frage oder Bitte haben, weil etwas erledigt werden muss oder etwas noch nicht perfekt ist ...
Sommer - Sonne - Urlaub ... nix wie weg! Der Schreibtisch ist aufgeräumt, der Kollege informiert ... jetzt fehlt nur noch der Text für den Autoresponder. Keine Idee? Textwende hilft!