Schreibtipps

Der erste Satz zählt!

Viele Briefe und E-Mails beginnen immer noch mit "Bezug nehmend auf" oder "Wie mit Ihnen besprochen" - beide Floskeln sind nicht nur langweilig, sie hinterlassen beim Leser oft auch ein ungutes Gefühl.

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Wir alle wissen: Im persönlichen Gespräch ist ein kurzer Smalltalk der Türöffner: Wie geht´s dir? Alles ok?  Ja, und bei dir? Erst dann kommen wir zur Sache. Auch bei der E-Mail und im Brief ist ein persönlicher Einstieg hilfreich. Bevor sich der Leser auf die Sachinformation konzentrieren kann, sucht er nach Signalen der Wertschätzung. 

Floskeln wie "Bezug nehmend" oder "wie besprochen" geben jedoch keine Auskunft darüber, wie der Verfasser zum Empfänger steht. 

Starten Sie deshalb Briefe und E-Mails mit einem Dank:

Vielen Dank für Ihre E-Mail ... / Vielen Dank für Ihre Nachricht
Wie schön, dass ...

Oder wiederholen Sie einfach die Aussage Ihres Empfängers:

Sie baten mich um ...
Sie möchten ...
Sie wünschen sich ...
Sie fragen sich ...
Sie haben sich geärgert über ...

Oder beschreiben Sie, was inzwischen passiert ist:

Herr Meier hat Ihre E-Mail an mich weitergeleitet. Gerne antworte ich auf Ihre Frage ...

Oder beschreiben Sie Ihre Gefühlslage:

Ihre Nachricht hat mich überrascht ...
Gerne sende ich Ihnen ...

Schade, dass ...
Wie gerne würde ich Ihnen heute ..., doch leider ...

Eine weitere Alternative: Formulieren Sie die Lösung:

Nur noch eine Unterschrift und Sie können ..
Schon bald können Sie ...

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Ania Dornheim, 0214 5004389; dornheim(at)textwende.de

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