Schreibtipps

Ohne Flurfunk: Mitarbeiterkommunikation in Corona-Zeiten

E-Mails werden zurzeit am Esstisch geschrieben oder gelesen, während die Kinder nebenan bespaßt werden wollen. So sieht Homeoffice zu Zeiten von Corona aus: Das WLAN schwächelt und das Essen verkocht auf dem Herd. Im Open Space konnte man sich darauf verlassen, dass wichtige Informationen über den Flurfunk zu einem gelangen. Doch Corona hat den Flurfunk lahmgelegt.
5 Tipps, wie eure Botschaften trotzdem ankommen.

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Hohe Belastung, fehlende Konzentration - das allein ist schon anstrengend genug. Zu internen Nachrichten kommt noch eine Flut von Corona-Infos hinzu - beruflich wie privat. Und diese Flut beginnt viele bereits zu nerven. Es fällt schwer, das Wesentliche zu selektieren. 

5 schnelle Tipps, wie du Leser auch unter Stress erreichst:


1. Formuliere einen konkreten Betreff

Verzichte auf Allgemeinplätze wie „Informationen zu Corona für Mitarbeiter im Homeoffice“. Bring stattdessen die Kernbotschaft bereits im Betreff, wie zum Beispiel: „Ihre Zugangsdaten für VPN im Homeoffice“.  

2. Biete Haltepunkte fürs Auge

Nicht jeder muss (und will) deinen Text komplett lesen. Wenn deine Empfänger die wichtigsten Informationen bereits beim Überfliegen wahrnehmen können, hast du dein Ziel erreicht. Nutze deshalb gezielt den Fettdruck für wenige, wichtige Sinnzusammenhänge. Fette keine einzelnen Wörter und auch nicht zweimal die gleiche Botschaft. So können deine Empfänger schnell die für sie relevanten Informationen erkennen. Verzichte auf weitere Hervorhebungen wie Farbe, Kursiv oder Unterstreichen.

3. Falle mit der Tür ins Haus

Viele Nachrichten beginnen mit Blabla: „Wie Sie bestimmt wissen, hat die Corona-Epidemie auch für uns Auswirkungen“. Damit sinkt die Aufmerksamkeit beim Leser rapide. Beginne deshalb deine Nachricht mit dem konkreten Anlass oder ziehe kurz Bilanz über das, was in eurem Unternehmen beim Thema "Corona" gut läuft.

4. Formuliere ein klares To-do

Trau dich, eindeutige Ansagen zu machen. Verzichte auf vage Aussagen wie „Wir möchten Sie bitten“ – denn damit vermittelt ihr Unsicherheit. Klare Handlungsaufforderungen wie „Bitte nutzen Sie den sicheren VPN-Zugang“ sind viel schneller erfassbar und erleichtern deinen Kolleg*innen die Arbeit im Homeoffice.

5. Bleibe im Gespräch

Richtet Whatsapp-Gruppen oder Gruppendiskussionen im Intranet ein und weist in jeder E-Mail darauf hin. Ein Vorteil gegenüber dem Flurfunk: Diese Diskussionen könnt ihr moderieren und auch Führungskräfte daran beteiligen.

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Ania Dornheim und Sabine Krippl

führen gemeinsam die Agentur Textwende. Sie unterstützen Kommunikatoren mit Strategien, Tools, Trainings und Texten. Unser Motto: Gewinne schreiben! Businesstexte sind keine Geschmackssache. Sie sind Werkzeuge, mit denen du viel erreichen kannst. 

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