Warum wir euch auf unserer Website duzen

Du oder Sie? Gar nicht so einfach. Unsere Kundinnen und Kunden kommen eher aus konservativen Branchen. Respekt und Professionalität sind uns wichtig. Gleichzeitig geht es uns um Authentizität.

Ania Dornheim und Sabine Krippl sitzen an einem Tisch

"Schön, dass Sie sich melden!" Beim ersten Kontakt am Telefon oder in der E-Mail, wählen wir das förmliche Sie. Der Grund: Im direkten Kontakt ist die Sie-Ansprache in unserem Kulturkreis etabliert. Mit "Sie" fühlt sich niemand unwohl. Mit "Du" so mancher. Duzt uns jemand direkt beim ersten Kontakt, bleiben wir sehr gerne beim "Du".

Auf unserer Website haben wir bisher gesiezt.

Viele Kundinnen und Kunden informieren sich schließlich zuerst dort. Doch spätestens seit Corona fühlte sich das "Sie" in unseren Website-Texten für uns komisch an. In unseren Online-Trainings duzen wir Teilnehmende schnell - die räumliche Distanz lässt sich damit ein wenig überbrücken und das Feedback ist immer sehr positiv.

Der Trend zum "Du" zeichnete sich schon vor Corona ab


Auch in unseren Inhouse-Trainings und Beratungs-Projekten duzen wir viele Kunden schon länger. Dabei zeigt sich: Es entwickelt sich eine besondere Dynamik, wenn alle beim Du sind. In dieser Atmosphäre lassen sich Hürden besser ansprechen.

Warum ist uns die Entscheidung dennoch schwer gefallen, auf der Website aufs Du umzusteigen? Textwende arbeitet für viele namhafte Großunternehmen, darunter Versicherungen und Banken, seltener für Startups oder coole TEC-Unternehmen. Unsere Kunden siezen ihre Kunden - das Du ist in diesen Unternehmen meist noch nicht etabliert.

Und doch: Vertrauen, eine entspannte Atmosphäre, Offenheit - all das zeichnet Textwende aus. Und dies sollte auch auf unserer Website "rüberkommen".

Auf der Website surfen wir anonym. Wir möchten erfahren, wer da schreibt, was die Anbieter tun und wie sie ticken.

Das "Du" ist für uns eine Antwort auf diese Fragen. Im persönlichen Kontakt zunächst zu siezen und im Internet zu duzen, ist kein Widerspruch. Entscheidend ist, dass die Aussage auf der Website stimmig ist.


Bei Social-Media sieht die Sache anders aus

Unternehmen kommunizieren hier nicht auf dem eigenem Territorium. Es sind die Plattformen wie Facebook, Instagram oder Twitter, die die Atmosphäre vorgeben. Und in dieser ist das Du völlig akzeptiert. Mit anderen Worten: Hier können Unternehmen auch duzen, die auf ihrer Website und im persönlichen Kontakt siezen.

Schreibt jemand jedoch in Social Media einen Kommentar und siezt, wählen wir auch bei unsere Antwort das "Sie". Denn hier kommunizieren wir alle wieder im direkten Kontakt und die Aussage ist eine ganz andere als bei einem Posts.

Übrigens: Kundinnen und Kunden, die uns bisher siezen - wir können gern aufs Du umsteigen.

Sabine Krippl und Ania Dornheim

führen gemeinsam die Agentur Textwende. Sie unterstützen Unternehmen mit Strategien, Tools, Trainings und Texten. Ihre Vision: Kommunikator:innen werden zu Stars im Unternehmen.

 

Textwende: Ania Dornheim & Sabine Krippl

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